Vom Fliegen und gut gefälschten Genehmigungen
Am 30.6. war es endlich soweit. Hecke fällen beim Jan. Nachdem er mir im Vorfeld demonstriert hatte, daß die Kinder gar nicht mehr richtig schaukeln könnten und Melanie mir von der Fällgenehmigung in der Eversmannschen-Küche erzählt hatte, war ich recht zuversichtlich, an diesem Tag mit Mi’s Säge arbeiten zu dürfen. Dort angekommen hab ich mich kurz gewundert über die vielen helfenden Hände,
die der Jan organisiert hatte, aber auf zweiten Blick wurde mir schnell klar: Die waren alle viel zu gut angezogen um zu Arbeiten und sahen dabei richtig gut aus!
Wenn ich ehrlich bin, gab es schon ein paar Hinweise, daß es an diesem Tag nicht um die Hecke gehen würde. So ließ der geplante Eversmannsche Urlaub nicht viel mehr Optionen als den 30.6. oder den 23.6. (Siehe „Samstag, 9.15 Uhr in Kalkum“). Auch der Verzicht auf jegliches Werkzeug oder die Tatsache, daß der Mi an seinem Trecker nicht die Karre zum Abtransport der Hecke dran hatte waren Hinweise. Aber letzte Zweifel blieben.
So blieben wir nur für ein ausgiebiges Frühstück im Garten der Familie Eversmann.
Nach dessen Ende wurde mir wieder das obligatorische Knut-Kostüm angeboten. Alternativ gab es aber noch etwas anderes anzuziehen, was mich deutlich vom Rest der Truppe und der ausgezeichneter Kleiderwahl abhob.
Deren Outfit war bis ins Detail (IFO-Stift und Taschenmesser) ausgeklügelt und sorgte im weiteren Verlauf des Tages immer wieder für Aufsehen.
Nach dem Frühstück ging es nach Bottrop in das Indoor Skydiving in der Nähe des Alpin Centers. Nach kurzer Einweisung sprangen wir nacheinander in einen Glaszylinder mit um die 200km/h Luftstrom und flogen. Und das hat alle meine Erwartungen übertroffen. Es hat super Spaß gemacht und wird definitiv wiederholt. Das war eine klasse Idee!
Nachdem wir eine Flugbesprechung im Biergarten des Alpincenters abgehalten hatten,
startete der „klassische“ Teil des Junggesellenabschieds. Mit reichlich Schnaps um meinem Hals
machten wir uns mit Bus und Bahn auf den Weg zur Duisburger 6-Seen-Platte. Auf dem Weg war es mir gelungen, den Schnaps gewinnbringend an den Mann zu bringen. Herzlichen Dank an dieser Stelle an den Großabnehmer „Norbert“, von seinen Begleiterinnen liebevoll „Nobbi“ genannt.
An der 6-Seen-Platte maß sich der ein oder andere in verschiedenen Disziplinen mit mir. Zusammenfassend bleibt festzustellen, daß ich gut Boule spielen und Salzstangen essen kann.
Eierlaufen und kreatives Tanzen sind nicht ganz so mein Ding.
Nach dieser Mini Olympiade ging es weiter in den Duisburger Innenhafen, genauer in das „Diebel’s“. Hier haben fast alle etwas gegessen
und nach Einbruch der Dunkelheit ging es bis in die frühen Morgenstunden auf die Tanzfläche.
Es war ein Klasse Tag, der sämtliche Erwartungen übertroffen hat. Vielen Dank, daß Ihr Euch mit der Vorbereitung dieses Tages so viel Mühe gemacht habt. Hervorragend!